Diabetes mellitus Typ 2

= Kombination aus 2 Faktoren:

Insulinresistenz - Insulinrezeptoren an der Zelle funktionieren nicht mehr

am Anfang relative Insulinmangel, dann totale Insulinmangel

→ Glukose bleibt in Gefäßsystem

 

Ursachen:

  • genetische Prädisposition

  • Umweltfaktoren (Metabolische Syndrom - siehe unten)→ Insulinresistenz

+ Abnahme der Insulinproduktion in der B-Zellen (am Anfang wird mehr produziert um die Resistenz der Zellen zu kompensieren, aber dann erschöpfen die B-Zellen total)

→ aus dem relativen Insulinmangel zu Beginn, wird ein absoluter Insulinmangel

+ Mangel an bestimmten Darmhormone (die die Insulinausschüttung anregen)

→ Glukose bleibt in Gefäßsystem

 

Metabolische Syndrom

  • Adipositas (Fettleibigkeit/ Übergewicht)

  • Fettstoffwechselstörungen (HDL↓, VLDL↑, Tryglizeride↑)

  • Erhöhter Blutdruck

  • Erhöhte Blutzuckerspiegel 

 

Diagnose von Typ 2

  • Gelegenheitsblutzucker

→Vorliegen eines Diabetes, wenn: BZ ≥ 200 mg/dl

  • Nüchtern Blutzucker

→Vorliegen eines Diabetes, wenn BZ > 126 mg/dl

  • oraler Glukosetoleranztest / Zuckerbelastungstest (oGT)

Patient trinkt eine Flüssigkeit, die 75 g Zucker enthält

BZ-Wert wird vor und 2 Std. danach gemäßen

→Vorliegen eines Diabetes, wenn nach 2 Std BZ ≥ 200 mg/dl

  • HbA1c-(Glykohämoglobin) Wert = Langzeitzuckerwert (Blutzuckergedächtnis)

= Farbstoff der roten Blutkörperchen + die Glukose die sich daran „angedockt“ hat

Da die Erythrozyten (rote Blutkörperchen) 120 Tage leben, kann man den BZ Gehalt der letzten 6-8 Wochen bestimmen

→Vorliegen eines Diabetes, wenn HbA1c ≥ 6,5 %

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